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Speicher nachrüsten: Lohnt sich ein Speicher für deine bestehende PV-Anlage?

Ob sich ein nachgerüsteter Speicher lohnt, entscheidet vor allem, wie viel du heute für eingespeisten Strom bekommst – und wann sich das ändert. Dieser Rechner fragt deshalb nach dem Jahr, in dem deine Anlage in Betrieb ging, und rechnet mit der Einspeisevergütung, die dafür gesetzlich gilt, und mit dem Wechsel nach 20 Jahren. Er simuliert deine Anlage an deiner Postleitzahl Stunde für Stunde gegen dein Haushaltsprofil und vergleicht fünf Speichergrößen zu Nachrüstpreisen, die Fachbetriebe selbst veröffentlichen.

Ein Speicher spart dir Netzstrom, kostet dich aber die Vergütung für den Strom, den du nicht mehr einspeist. Bei Anlagen mit hoher fester Vergütung kann das ein Verlustgeschäft sein, solange diese Vergütung läuft. Bei Anlagen, deren Vergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist, kehrt sich das um. Entscheidend ist deshalb deinInbetriebnahmejahr – nicht ein Durchschnittshaushalt.

Deine bestehende Anlage

Anlage und Standort

Steht im Datenblatt oder im Marktstammdatenregister.

Das Jahr bestimmt deine Einspeisevergütung – und damit fast allein, ob sich ein Speicher lohnt.

Dein Haushalt
Genauer rechnen: Verbrauch, Strompreis, ein Angebot, das du schon hast
Optional

Leer lassen: Wir schätzen ihn mit dem Stromspiegel-Durchschnitt für ein Einfamilienhaus deiner Größe. Mit Wärmepumpe oder E-Auto bitte den Gesamtverbrauch eintragen. Der Lastgang ist ein Haushaltsprofil – ein E-Auto, das tagsüber lädt, ist darin nicht abgebildet.

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Wann lohnt es sich, einen Speicher nachzurüsten?

Jede Kilowattstunde, die der Speicher abends liefert, musst du nicht aus dem Netz kaufen. Dieselbe Kilowattstunde hättest du mittags aber eingespeist und dafür eine Vergütung bekommen. Der Speicher verdient also an der Differenz zwischen deinem Strompreis und deiner Einspeisevergütung – abzüglich der Verluste beim Laden und Entladen.

  • Vergütung höher als dein Strompreis: Jede gespeicherte Kilowattstunde kostet dich Geld. Das betrifft vor allem ältere Anlagen, solange ihre feste Vergütung läuft. Hier lohnt sich Warten bis zum Ende der Vergütung.
  • Vergütung deutlich niedriger als dein Strompreis: Der Speicher spart bei jedem Zyklus. Ob sich das über seine Lebensdauer rechnet, hängt vom Preis und von der Größe ab – zu groß gekauft, wird er im Winter kaum voll.
  • Die Vergütung läuft bald aus: Dann rechnet der Rechner Jahr für Jahr mit dem Satz, der in diesem Jahr gilt. Ein Speicher, der heute knapp verliert, kann über zehn Jahre trotzdem vorne liegen.

Was passiert nach 20 Jahren Einspeisevergütung?

Die feste Vergütung gilt für das Jahr der Inbetriebnahme und die 20 folgenden Kalenderjahre. Danach gilt die Anlage als „ausgefördert". Kleine Anlagen bis 100 kW, die vor 2021 in Betrieb gingen, erhalten dann den Jahresmarktwert Solar – höchstens 10 Cent – abzüglich einer jährlich veröffentlichten Pauschale, und zwar längstens bis Ende 2032 (§ 23b, § 25 Abs. 2 und § 53 Abs. 4 EEG). Der Jahresmarktwert lag zuletzt deutlich unter dem, was Haushalte für Strom zahlen. Für die meisten Ü20-Anlagen wird Eigenverbrauch damit wertvoller als Einspeisung – und der Speicher zur eigentlichen Frage.

AC oder DC: Wie wird ein Speicher nachgerüstet?

An einer bestehenden Anlage wird meist ein AC-gekoppelter Speicher nachgerüstet: Er bekommt einen eigenen Batteriewechselrichter und arbeitet neben dem vorhandenen Wechselrichter, der bleiben kann. Das ist flexibel, wandelt den Strom aber einmal mehr um. Der Rechner setzt deshalb einen vorsichtigen Wirkungsgrad an. Ein DC-gekoppelter Speicher braucht einen Hybrid-Wechselrichter – das lohnt sich vor allem, wenn der alte Wechselrichter ohnehin getauscht werden muss.

Was der Rechner nicht weiß

  • Ob dein Zählerschrank für den Speicher erweitert werden muss. Das kann laut Fachbetrieben zusätzlich vierstellig kosten und gehört in jedes Angebot.
  • Ob du ein E-Auto tagsüber lädst oder eine Wärmepumpe hast. Beides verschiebt deinen Verbrauch und damit den Nutzen des Speichers.
  • Ob ein Notstrom- oder Ersatzstromwunsch für dich mehr zählt als die Rendite. Das ist eine berechtigte Entscheidung, aber keine, die sich in Euro ausrechnen lässt.

Hast du schon ein Angebot? Trag Größe und Preis unter „Genauer rechnen" ein – der Rechner zeigt dann, wann sich genau dieses Angebot bezahlt macht.

Vergütung für jedes Inbetriebnahmejahr, Kosten laut Fachbetrieben und was du anmelden musst: im Ratgeber PV-Speicher nachrüsten.

Du hast noch keine Dachanlage, sondern ein Balkonkraftwerk? Dafür gibt es den Balkonkraftwerk Speicher Rechner.